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Sonntagsevangelium (131)

Pfingsten (A): Joh 20,19-23 In allen Erscheinungsgeschichten der Evangelien ist die Erscheinung des Auferstandenen mit der Sendung der Jünger verbunden. Im Johannes-Evangelium erhält dieses Motiv aber eine besondere Bedeutung. Das Jesus-Bild dieses Evangeliums ist ja grundlegend dadurch geprägt, dass Jesus als der Gesandte des Vaters dargestellt wird. Die Jünger erhalten also Anteil am Wirken Jesu, setzen es nach Ostern fort – deutlich auch durch den Vergleich der Sendungen: »Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch« (20,21). Deshalb wird wohl auch die Sendung nicht näher bestimmt, etwa als missionarische Sendung in die (ungläubige) Welt. Sicher ist auch dies eingeschlossen, doch das Anliegen des Johannes ist noch grundsätzlicher: Durch die Jünger wird die in Jesus geschehene Offenbarung nach dem Weggang Jesu gegenwärtig gehalten. Diese Funktion können die Jünger allerdings nicht aus eigener Kraft ausüben, sondern nur durch die Gabe des Geistes (20,22). In ihr erfüllt sic...