25. Juli 2014

Sonntagsevangelium (138)

17. Sonntag im Jahreskreis (A): Mt 13,44-52 (oder 13,44-46)

Die Gleichnisse vom Schatz im Acker und von der kostbaren Perle (Mt 13,44-46) sind inhaltlich so stark miteinander verwandt, dass man sie als Doppelgleichnis verstehen muss. In beiden Fällen geht es um einen Fund, der dazu führt, dass der Finder seinen ganzen Besitz verkauft, um jenen Fund zu erwerben.

Das Motiv vom Schatz, der im Acker verborgen ist, findet sich häufi­ger in der antiken Literatur – in unterschiedlichen Akzentuierungen, etwa: Ein armer Schlucker wird durch einen solchen Fund zum rei­chen Mann; von Apollonios von Tyana wird erzählt, er habe einem armen Mann mit vier heiratsfähigen Töchtern einen Acker gekauft, in dem ein Schatz verborgen war (Vit Ap 6,39); auch das rechtliche Pro­blem wurde diskutiert: Wem gehört der Schatz: dem Käufer oder dem ursprünglichen Besitzer des Ackers? Im Gleichnis Jesu bleiben moralische oder rechtliche Fragen, die sich zum ersten Gleichnis stellen könnten, völlig ausgeblendet: Wird der Besitzer nicht getäuscht, wenn ein anderer ihm den Acker abkauft, weil er um den Schatz in ihm weiß? Der Erzähler interessiert sich dafür nicht, er spitzt seine Geschichte anders zu. 

In beiden Gleichnissen wird das weitere Geschehen in Gang gesetzt durch das Fin­den, nicht durch eigenen Entschluss. Die Hauptfiguren wissen genau, wofür sie ihren Besitz einsetzen. So Kostbares haben sie entdeckt, dass sie daraufhin ihre ganze Habe einsetzen, um sich ihre Entdeckung anzueignen. Es geht also nicht nur um die Größe des Fun­des, sondern auch darum, was dieser Fund bei den beiden Handlungs­trägern bewirkt. Als Pointe ergibt sich: Erzählt wird die Geschichte eines Fundes, der so kostbar ist, dass die Finder daraufhin ihren ganzen Besitz verkaufen, um den Fund zu erwerben.

Der Text lässt sich gut als Gleichnis vom Reich Gottes verstehen: Wer auf die Gottesherrschaft in der Verkündigung Jesu trifft, setzt dafür alles ein. Nicht im Sinne eines Opfers, sondern aus dem Wissen darum, dass man Kostbareres erhält, als man einsetzt. Was bedeutet »alles einsetzen«? Gehört der Besitzverzicht allein in die Bildebene, weil man eben, um einen Acker oder eine Perle zu kaufen, Geld aufbringen muss? Oder bedeutet das Finden der Gottesherrschaft auch, alles zu verkaufen, seinen ganzen Besitz hinter sich zu lassen? Diese zweite Dimension lässt sich nicht ausschließen, doch ist der Ein­satz nicht auf sie zu beschränken. Es geht wohl um den Einsatz der gan­zen Existenz, auch in ihren sozialen Bindungen (vgl. Mt 19,27-29).

18. Juli 2014

Sonntagsevangelium (137)

16. Sonntag im Jahreskreis (A): Mt 13,24-43 (oder 13,24-30)

Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Mt 13,24-30) erinnert in einigen Punkten an das Gleichnis vom Sämann, das am vergangenen Sonntag gelesen wurde: Das Bildfeld ist der Landwirtschaft entnommen; eine ausführliche Deutung ist angefügt (13,36-43), in beiden Fällen wohl nachträglich. Im Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen wird eine außergewöhnliche Landwirtschaft vorgestellt. Vor allem überrascht, dass das Unkraut nicht gejätet wird (13,29). Diese Unstimmigkeit im Bild erklärt sich von der angezielten Sachaussage her. Wenn im Gleichnis das Nebeneinander von Unkraut und Weizen bis zur Ernte betont ist, dann deshalb, weil hier Metaphern verwendet werden, die für etwas anderes stehen. Matthäus zielt wohl auf das Phänomen des Bösen in der Gemeinde (nicht auf das Verhältnis der Gemeinde zu Israel, sofern es die Christusverkündigung ablehnt). Es ist Sache Gottes, nicht der Menschen, im Gericht eine endgültige Scheidung herbeizuführen.

Die Deutung des Gleichnisses (13,36-43) verliert diesen Grundgedanken aus dem Blick. Sie gliedert sich in zwei Teile: Zunächst werden einzelne Elemente des Bildfeldes aufgelöst nach dem Muster »x=y« (Sämann = Menschensohn, Acker = Welt, guter Same = Söhne des Reichs, Unkraut = Söhne des Bösen usw.: 13,37-39). Danach wird erklärt, was es mit dem Sammeln und Verbrennen des Unkrauts auf sich hat (13,40-42), ehe das Geschick der Gerechten besprochen wird (13,43, bezogen auf 13,30 im Gleichnis). Das Nebeneinander von Weizen und Unkraut bis zur Zeit der Ernte, Grundgedanke des Gleichnisses, spielt überhaupt keine Rolle in der Auslegung. Nach der auswahlweisen Auflösung einzelner Begriffe aus dem Gleichnis wird nur das Tun der Erntearbeiter erklärt. Streng genommen wird also nicht das gan­ze Gleichnis ausgelegt, sondern nur der zweite Teil des Schlussver­ses (13,30). Die Glaubenden werden gemahnt, »guter Samen« zu sein – entscheidend dafür ist das Handeln (13,41). Dieser Gedanke ist so kennzeichnend für den Evangelisten Matthäus, dass die Deutung des Gleichnisses von ihm stammen könnte.

12. Juli 2014

Sonntagsevangelium (136)

15. Sonntag im Jahreskreis (A): Mt 13,1-23 (oder 13,1-9)

Das Gleichnis vom Sämann (Mt 13,1-9) gehört zu den Gleichnistexten, deren Deutung besonders umstritten ist. Dies hängt nicht zuletzt mit der Tatsache zusammen, dass eine ausführliche Deutung angefügt ist (13,18-23) – untypisch für die Gleichnisse Jesu. Jesus dürfte das Gleichnis ohne eine zusätzliche Erklärung für die Jünger erzählt haben, wahrscheinlich als Gleichnis vom Reich Gottes. Der entscheidende Gedanke ist dann der Kontrast zwischen dem unscheinbaren, bedrohten Anfang und dem großartigen Erfolg am Ende. Dies ist bei Aussaat und Ernte zu beobachten, denn der Sämann handelt nach unserer Kenntnis der Landwirtschaft Palästinas zur Zeit Jesu nicht unsinnig; auch der Ernteertrag ist nicht realitätsfern. Und jener Kontrast gilt auch für das Reich Gottes: Es ist schon angebrochen, auch wenn sich die Wirklichkeit noch nicht sichtbar verwandelt hat; in diesem Anfang ist schon die Vollendung verbürgt – wie auf die Aussaat trotz mancher Widrigkeit die Ernte folgt.

Matthäus hat das Gleichnis aus dem Markus-Evangelium übernommen und nur wenig verändert. Neben einigen Kürzungen fällt vor allem die Umkehrung der Reihenfolge am Ende des Gleichnisses auf. Die Mengenangaben werden bei Matthäus in absteigender Reihenfolge angegeben (100, 60, 30), Mk beginnt bei 30 und fügt 60 und 100 an. Ein Motiv für diese Änderung ergibt sich im Rahmen der Deutung des Gleichnisses (13,18-23; s.u.).

10. Juli 2014

Johannes wie?

Manchmal kann Wissen hinderlich sein, jedenfalls wenn es mit Nichtwissen kollidiert und der Nichtwissende die Definitionsmacht hat. Was wie der Beginn einer kritischen Gesellschaftsanalyse klingt, gehört in einen etwas banaleren Zusammenhang: den des Kreuzworträtsels. Es gab hier schon einmal Anlass, die Tücken der Fragestellung bei dieser Rätselform aufs Korn zu nehmen. Ein als klärender Zusatz gedachtes Symbol kam über den Informationswert des Hinweises, ein bestimmter Kreis sei rund, nicht hinaus (s. hier).

Im nun zu besprechenden Fall wurde nach dem Beinamen des Apostels Johannes gefragt (Süddeutsche Zeitung vom 5.7.2014, Printausgabe). Man denkt, das sei für ein Kreuzworträtsel recht speziell, bis man sieht, dass unter »8 waagrecht« in die vorgesehenen Kästchen weder »Boanerges« noch »Donnersöhne« oder »Donnersohn« passt – der Beiname der Söhne des Zebedäus, Jakobus und Johannes, nach Mk 3,17. Damit fällt auch schon auf den ersten Blick eine zweite Lösung aus, der zufolge der Autor des Rätsels an den »Lieblingsjünger« gedacht hat. Dieser Jünger, der eigentlich besser »geliebter Jünger« hieße, bleibt im Johannes-Evangelium zwar namenlos, wird aber traditionell mit Johannes identifiziert. Aber auch für ihn ist kein Platz in nur sieben Buchstabenfeldern.

4. Juli 2014

Sonntagsevangelium (135)

14. Sonntag im Jahreskreis (A): Mt 11,25-30

Der sogenannte »Heilandsruf« (Mt 11,28-30) stammt wahrscheinlich nicht von Jesus selbst, sondern ist eine Glaubensaussage über ihn in der Form eines Jesus-Wortes. Er zeigt, wie die ersten Christen die Bedeutung Jesu vor alttestamentlichem Hintergrund entfalten konnten. Aufgegriffen wird die Weisheitsüberlieferung, erkennbar vor allem an zwei Begriffen: Die Rede vom Joch  findet sich ebenso in weisheitlichen Schriften wie die Verheißung, Ruhe zu finden. So heißt es im Buch Jesus Sirach mit Bezug auf die Weisheit:
»Beugt euren Nacken unter ihr Joch, und nehmt ihre Last auf euch.« (51,26)
Und der Weise sagt von sich:
»Seht mit eigenen Augen, wie wenig Mühe ich hatte, und wieviel Ruhe ich für mich gefunden habe.« (51,27)
Was hier mit Blick auf die Weisheit gesagt wird, ist im »Heilandsruf« auf Jesus übertragen. Dabei ist an die fortgeschrittene Weisheitstradition angeknüpft, die unter »Weisheit« nicht nur menschliches Erfahrungswissen versteht, sondern eine personifizierte Eigenschaft Gottes (z.B. Sir 24). Wenn Jesus anstelle der Weisheit die Menschen einlädt, ist damit seine besondere Nähe zu Gott ausgedrückt: Jesus ist der Weg zu Gott, wie es auch das voranstehende Offenbarungswort sagt (Mt 11,27).

27. Juni 2014

Sonntagsevangelium (134)

Hl. Petrus und Hl. Paulus, Apostel - Hochfest: Mt 16,13-19

Auf die Frage, für wen die Jünger Jesus halten, bekennt Petrus Jesus als Messias und, über die Vorlage im Markus-Evangelium hinausgehend, als Sohn Gottes (16,16). Dass Jesus auf dieses Bekenntnis antwortet, ist ebenfalls eine Besonderheit des Matthäus-Evangeliums. Gedeutet wird der Beinamen »Petrus«, und zwar durch ein Wortspiel mit zwei griechischen Begriffen: Pet­ros (16,18a) bedeutet Stein, petra (16,18b) dagegen Fels. Der Beiname selbst ist sicher alt, denn Paulus und Johannes kennen noch die aramäische Form Kephas. Das Wortspiel in 16,18 aber dürfte nur im Griechischen möglich gewesen sein, so dass es wohl nicht in die älteste Traditi­on zurückreicht. 

Es knüpft an der Vorstellung von der Kir­che als einem Bau an. Dass die Apostel Fundament dieses Baues sind, findet sich auch andernorts im Neuen Testament (Eph 2,20; Offb 21,14). Wenn Petrus bei Matthäus in ein­zigartiger Weise diese Funktion innehat, dann spiegelt sich darin zum einen seine besondere Rolle in der Urge­meinde (vor allem aufgrund der Ersterscheinung: 1Kor 15,5; Lk 24,34). Zum andern dürfte seine Verbindung zum irdi­schen Jesus entscheidend sein: Wenn Petrus Fundament der Kirche ist, bleibt diese rückverwiesen auf Jesus und seine Botschaft. 

20. Juni 2014

Sonntagsevangelium (133)

12. Sonntag im Jahreskreis (A): Mt 10,26-33

Die Aussendungsrede des Matthäus-Evangeliums (Mt 10) weist eine auffällige Besonderheit auf: Die Jünger hören zwar die Rede, nach deren Ende wird aber nicht erzählt, dass sie fortzogen und verkündigten (anders Mk 6,12f; s.a. 6,30). Dies lässt sich als Hinweis darauf lesen, dass die eigentlich angezielten Hörer dieser Rede die Adressaten des Evangeliums sind: Die Figuren der Jünger sind transparent für die Glaubenden. Dieser Charakter der Aussendungsrede wird durch zwei weitere Beobachtungen bekräftigt. (1) So hat Matthäus ein Stück aus der Endzeitrede an diese Stelle versetzt (die Parallele zu Mk 13,9-13 findet sich in Mt 10,17-22). Die Endzeitrede aber hat (vom Sprecher Jesus aus gesehen) die Zukunft im Blick – die Zeit, in der die Adressaten des Evangeliums leben. (2) Das Stück, das den Lesungstext des Evangeliums bildet, steht bei Lukas nicht im Zusammenhang der Aussendung der Jünger (Lk 12,2-9). Die Aussendungsrede in Mt 10 ist also deutlich eine Komposition des Evangelisten, mit der er die Leser und Hörer seines Werkes ansprechen will.

13. Juni 2014

Sonntagsevangelium (132)

Dreifaltigkeitssonntag (A): Joh 3,16-18

Das Gespräch Jesu mit Nikodemus (3,1-21) nutzt der Evangelist für grundsätzliche theologische Aussagen. Sie erscheinen zwar literarisch als Antwort Jesu an Nikodemus, sie lesen sich aber zum Teil eher wie ein Gemeindebekenntnis (s. vor allem 3,11). Jesus als Sprecher des Bekenntnisses der Glaubenden – dies kann man verstehen als literarische Umsetzung des johanneischen Gedankens, dass der nach Ostern gesandte Geist eine bleibende Verbindung mit Jesus schafft. Möglicherweise hat Johannes in 3,1-21 deshalb bewusst offen gestaltet: Einen klar gesetzten Abschluss hat die nächtliche Szene nicht.

Im Abschnitt des Sonntagsevangeliums erscheint erstmals der Hoheitstitel, der für das Johannes-Evangelium kennzeichnend ist: Jesus als der  Sohn – gewöhnlich im Gegenüber zum Vater, in 3,17 aber verbunden mit Gott (deshalb findet sich in den Übersetzungen häufig die übliche Formulierung: Gott sandte seinen Sohn). Der Sohn wird als »einziger, einziggezeugter« bezeichnet (3,16.18). Dies betont die Ausschließlichkeit der in Jesus ergangenen Offenbarung; es schafft außerdem eine Verbindung zum Prolog, wo zwar nicht vom Sohn, wohl aber absolut vom »Einzigen, Einziggezeugten« (griechisch: μονογενής) die Rede ist (1,14; s.a. 1,18). Damit wird die im Ur-Anfang gründende Nähe des Sohnes zu Gott wach­gerufen (s. 1,1f) und so auch die Bedeutung der Sendung profiliert. Der Evangelist scheint darauf besonderen Wert gelegt zu haben, denn die Bewegung in die Welt (3,17) greift ebenfalls auf den Prolog zurück (1,9). In 3,19  ist der Bezug zum Prolog noch deutlicher, da wie in 1,9 davon die Rede ist, dass das Licht in die Welt kam. 

6. Juni 2014

Sonntagsevangelium (131)

Pfingsten (A): Joh 20,19-23

In allen Erscheinungsgeschichten der Evangelien ist die Erscheinung des Auferstandenen mit der Sendung der Jünger verbunden. Im Johannes-Evangelium erhält dieses Motiv aber eine besondere Bedeutung. Das Jesus-Bild dieses Evangeliums ist ja grundlegend dadurch geprägt, dass Jesus als der Gesandte des Vaters dargestellt wird. Die Jünger erhalten also Anteil am Wirken Jesu, setzen es nach Ostern fort – deutlich auch durch den Vergleich der Sendungen: »Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch« (20,21).

Deshalb wird wohl auch die Sendung nicht näher bestimmt, etwa als missionarische Sendung in die (ungläubige) Welt. Sicher ist auch dies eingeschlossen, doch das Anliegen des Johannes ist noch grundsätzlicher: Durch die Jünger wird die in Jesus geschehene Offenbarung nach dem Weggang Jesu gegenwärtig gehalten. Diese Funktion können die Jünger allerdings nicht aus eigener Kraft ausüben, sondern nur durch die Gabe des Geistes (20,22). In ihr erfüllt sich die Verheißung des Beistandes (14,16f.26 u.ö.), durch den Jesus bei den Seinen bleibt.

Ein anderer Rückbezug auf das Evangelium verdeutlicht, dass die Jünger für Johannes Repräsentanten der Glaubenden, und nicht speziell der Amtsträger sind: Jetzt, nach der Verherrlichung Jesu, empfangen die Glaubenden den Geist (siehe 7,39).

Eine etwas ausführlicherer Beitrag zu dieser Perikope, auf den ich schon früher verlinkt habe, findet sich  hier

3. Juni 2014

Dreck zusammenkehren mit der »Süddeutschen«

Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom vergangenen Samstag, der sich mit einem laufenden Berufungsverfahren an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München befasste (s. dazu hier), hat offenbar zu so heftigen Reaktionen geführt, dass die Autorin nun einen zweiten Beitrag veröffentlicht hat (Ausgabe vom 30.5.2014). In ihm wird der Vermutung der Boden entzogen, eine Bewerberin sei aufgrund ihres Standes als Ordensfrau vorgezogen worden, weil sich eine konservative Fraktion in der Fakultät eine »linientreue« Ausrichtung der Kandidatin versprochen habe. Nun wird angesichts mehrerer Voten von Fachvertretern deutlich, dass Mirjam Schambeck in der Zunft der Religionspädagogen/-innen einen hervorragenden Ruf genießt und keine sachfremden Gründe hinter der Liste der Münchener Fakultät stehen. Die Überschrift lautet nicht mehr »Eine Nonne ohne Staatsexamen«, sondern »'Exzellenter Ruf'«. Dass der erste Artikel äußerst einseitig recherchiert war, dürfte noch eine sehr freundliche Umschreibung der Hintergründe sein.